TWILINE im Gespräch: Gebäudeautomation aus Sicht des Elektroplaners

Gebäudeautomation ist längst mehr als Licht ein- und auszuschalten. Entscheidend ist, wie Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Kühlung und weitere Funktionen intelligent zusammenspielen – und wie einfach sich ein System planen, betreiben und später erweitern lässt.

Doch worauf kommt es aus Sicht eines erfahrenen Elektroplaners wirklich an?

Darüber sprechen wir mit Tugay Coskun von der Coskun Plan GmbH. Er arbeitet seit rund 20 Jahren mit TWILINE, hat zahlreiche Projekte damit realisiert und setzt das System auch in seinem eigenen Zuhause ein. Seine Erfahrungen zeigen, worauf es bei moderner Gebäudeautomation in der Praxis ankommt.

Was muss moderne Gebäudeautomation heute leisten? Wo liegen die Herausforderungen in der Planung? Und was zeichnet ein System aus, das auch nach vielen Jahren noch flexibel und wirtschaftlich betrieben werden kann?

Für ihn ist klar: Gebäudeautomation soll den Alltag einfacher machen. Dazu müssen die verschiedenen Funktionen eines Gebäudes zuverlässig zusammenspielen, die Planung überschaubar bleiben und spätere Änderungen ohne unverhältnismässigen Aufwand möglich sein.

«Das System soll den Alltag der Menschen nachhaltig verbessern und vereinfachen – Komfort und Energieeffizienz in einem.»

Ein Gebäude funktioniert als Ganzes

Eine der grössten Herausforderungen sieht Tugay Coskun im Zusammenspiel der verschiedenen Gewerke. Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Kühlung, Raumregelung und weitere Funktionen können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Schnittstellen müssen frühzeitig definiert und sauber abgestimmt sein.

Geschieht das zu spät oder unvollständig, zeigt sich das spätestens bei der Umsetzung. Der Abstimmungsaufwand steigt, Änderungen werden notwendig und das beeinflusst auch die Kosten.

Für Coskun spricht deshalb viel dafür, möglichst viele Funktionen über eine gemeinsame Automationsplattform zu verbinden.

«Je mehr Gewerke zusammenspielen, desto interessanter wird eine gemeinsame Automationsplattform.»

Das bedeutet allerdings nicht, dass alles vom gleichen Hersteller stammen muss. Für ihn ist die Offenheit eines Systems wichtig. Als Planer will er unterschiedliche Technologien und Komponenten einbinden können und gleichzeitig die Freiheit behalten, eine Anlage später zu erweitern.

Einfach planen. Später flexibel bleiben.

Beim Vergleich verschiedener Gebäudeautomationssysteme wird aus seiner Sicht häufig zu stark auf den Materialpreis geschaut. Dabei macht die Hardware nur einen Teil der tatsächlichen Kosten aus.

Planung, Programmierung, Inbetriebnahme, Fehlersuche und spätere Änderungen gehören genauso zur Rechnung. Hinzu kommen die Kosten über die gesamte Lebensdauer der Anlage.

Für Tugay Coskun liegt hier eine Stärke von TWILINE. Der modulare Aufbau und die nachvollziehbare Systemstruktur vereinfachen die Planung und geben ihm gleichzeitig die nötige Flexibilität.

Das wird spätestens einige Jahre nach der Inbetriebnahme relevant. Gebäude bleiben nicht unverändert. Räume werden anders genutzt, Mieter wechseln, Anlagen werden erweitert und neue Anforderungen kommen hinzu.

Eine Gebäudeautomation muss deshalb nicht nur bei der Übergabe funktionieren. Sie sollte sich auch später ohne unnötigen Aufwand anpassen lassen.

Energieeffizienz braucht mehr als eine Photovoltaikanlage

Auch beim Thema Energie hat sich die Planung verändert. Mit Photovoltaikanlagen und anderen erneuerbaren Energien rücken Energieerzeugung und Energieverbrauch im Gebäude näher zusammen.

Eine Photovoltaikanlage allein macht ein Gebäude aber noch nicht intelligent. Für Coskun liegt der eigentliche Nutzen darin, Erzeugung, Verbrauch und Gebäudefunktionen miteinander zu verbinden. Energie soll dort eingesetzt werden, wo sie tatsächlich benötigt wird.

Ein gutes Beispiel ist die Beschattung. Sie dient heute nicht nur dem Komfort. In Verbindung mit Wetterdaten und einer fassadenabhängigen Steuerung kann sie den sommerlichen Wärmeeintrag reduzieren und damit einen Beitrag zum Raumklima und zum Energiehaushalt des Gebäudes leisten. Auch bei schnellem Wetterwechsel und Gewitter kann das Zusammenspiel erheblichen Schaden vermeiden.

Was er plant, nutzt er auch selbst

Tugay Coskun kennt TWILINE nicht nur aus Kundenprojekten. Er hat das System auch in seinem eigenen Haus eingesetzt.

Dort verbindet die Gebäudeautomation unter anderem DALI und Philips Hue, die Gegensprechanlage mit Türöffnung, Lüftung, Heizung mit Raumregulierung, SONOS Multiroom sowie verschiedene Alarmfunktionen. Visualisierung und Bedienung sind über unterschiedliche Endgeräte möglich, auch von unterwegs und weltweit.

Entscheidend ist dabei weniger die Anzahl der eingebundenen Funktionen als ihr Zusammenspiel. Licht, Raumklima, Zutritt, Audio und Sicherheit sind keine voneinander getrennten Lösungen. Sie werden Teil einer gemeinsamen Gebäudeautomation.

Für Tugay Coskun zeigt sich der Nutzen im Alltag sehr direkt:

«Seit ich TWILINE zuhause einsetze, entlastet mich das Haus von vielen zusätzlichen Aufgaben. Das Haus lebt genau so, wie ich das will – purer Luxus.»

Eigentlich beschreibt dieser Satz ziemlich gut, was Gebäudeautomation leisten sollte. Man soll sich nicht ständig mit der Technik beschäftigen müssen. Sie soll im Hintergrund ihre Arbeit machen.

Nicht nur für grosse Gebäude

TWILINE ist nicht ausschliesslich als Lösung für grosse und komplexe Anlagen geeignet. Gerade der modulare Aufbau macht das System für unterschiedliche Projektgrössen interessant.

Als mögliche Einsatzbereiche nennt er Schulen und Kindergärten, Bürokomplexe, öffentliche Bauten, Wohnbauten und Villen.

Bei kleineren Projekten kann mit einer überschaubaren Lösung begonnen und später erweitert werden. Bei grösseren Gebäuden kommt ein anderer Vorteil stärker zum Tragen: Je mehr Gewerke miteinander verbunden werden sollen, desto wichtiger wird eine gemeinsame Systemarchitektur.

Für ihn gehört deshalb auch die langfristige Betrachtung zur Systemwahl. Nicht nur die Investition am ersten Tag zählt, sondern ebenso Zuverlässigkeit, Wartbarkeit und die Möglichkeit, die Anlage später weiterzuentwickeln.

Swiss Made ist mehr als die Herkunft

Dass TWILINE in der Schweiz entwickelt und produziert wird, ist für Tugay Coskun ein wichtiger Punkt. Im Projektalltag zählt für ihn aber vor allem, was damit verbunden ist: kurze Wege und der direkte Zugang zum Hersteller.

Gerade bei Speziallösungen kommt irgendwann der Moment, in dem Unterstützung gefragt ist.

«Dann ist es entscheidend, dass man nicht über mehrere Stellen gehen muss, sondern direkt mit jemandem sprechen kann, der das System wirklich kennt.»

Den direkten Support beurteilt er sowohl für Planer als auch für ausführende Elektriker und Integratoren als sehr wertvoll.

Rund 20 Jahre Erfahrung mit TWILINE

Tugay Coskun arbeitet seit rund 20 Jahren mit TWILINE. In dieser Zeit hat er das System über viele Jahre und unterschiedliche Projekte hinweg erlebt. Besonders wichtig ist ihm dabei die Zufriedenheit seiner Bauherren.

Seine Haltung gegenüber anderen Elektroplanern ist dabei angenehm pragmatisch: Ein Planer sollte die verschiedenen Systeme am Markt kennen und für jedes Objekt die passende Lösung auswählen.

TWILINE sollte man sich deshalb nicht nur anhand eines Datenblatts oder einer einzelnen Komponente anschauen. Interessant wird das System dort, wo sichtbar wird, wie unterschiedliche Gebäudefunktionen zusammenarbeiten und wie sich eine Anlage über ihre Lebensdauer weiterentwickeln lässt.

Nach rund 20 Jahren beruflicher Erfahrung mit TWILINE und dem Einsatz im eigenen Zuhause ist Tugay Coskun überzeugt:

TWILINE nimmt im Alltag Arbeit ab, schafft spürbaren Komfort & funktioniert zuverlässig im Hintergrund. Eine langlebige Lösung, die sich den Bedürfnissen ihrer Nutzer anpasst – heute & auch in Zukunft.

TWILINE – Intelligenz für Gebäude